Kategorie: Zen-Geschichten

Aber


Ein überforderter Mann besuchte einen Zen-

Mönch, um ihn um einen Rat zu bitten. Er sprach:
››Ich weiß nicht, was ich tun soll. Die Bürde des Lebens
scheint mich zu erdrücken. Die tägliche Last wiegt so
schwer auf meinen Schultern, ich kann einfach nicht mehr. (mehr …)

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Man tut, was man kann

Eines Morgens ritt ein stolzer Samurai auf seinem Pferd durch den dichten Wald. Der mächtige Krieger, der gerade seine Schlacht verloren hatte, war außer sich vor Wut, schämte sich zutiefst über sein Versagen und fand sich selbst des Lebens nicht mehr würdig. Er überlegte, wie er sich das Leben nehmen könnte, weil er in seinen Augen sein Gesicht und somit sein Ansehen und seine Ehre verloren hatte.
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Gib das Leiden auf

Ein erfahrener Kampfkünstler suchte einen großen Meister des Kung-Fu auf. Er sprach zu ihm: “Meister, ich habe bei vielen Lehrern gelernt. Ich habe immer hart an meinen körperlichen und geistigen Techniken gearbeitet. (mehr …)

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Der beste Kämpfer

Ein junger Schüler begab sich nach China in einen berühmten Tempel, um dort die hohe Kunst des Kampfes zu erlernen. Der Schüler war von weit her angereist und sehr aufgeregt, als er endlich sein Anliegen vor dem großen Kung-Fu-Meister kundtun durfte. (mehr …)

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Glück oder Unglück

 

Ein chinesischer Bauer besaß ein wunderschönes Pferd. Der Kaiser war sehr an dem Tier interessiert und bot dem alten Mann 50 Goldmünzen dafür. Der Bauer wollte aber sein Pferd nicht verkaufen, weil es das einzige war, was er besaß.

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Wer bist du?

Eine Schülerin lag nach einem schweren Unfall seit längerer Zeit im Koma. Da erschien ihr in ihren Träumen ihr Meister und fragte sie: “Wer bist du?” – “Ich bin deine Schülerin”, antwortete die Frau. “Ich habe nicht gefragt, wessen Schülerin du bist, sondern, wer du bist!”, erwiderte der Lehrer. (mehr …)

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Der Schmetterling

 

Ein aufgeweckter Schüler fragte seinen Kung-Fu-Lehrer: “Meister, wie kann ich das Glück ergreifen?”

Der Meister antwortete: “Das Glück ist wie ein schöner Schmetterling. Sobald du ihn jagen und fangen möchtest, entwischt er dir. Wenn du dich aber hinsetzt und wartest, dann lässt er sich auf deiner Schulter nieder.” (mehr …)

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Nicht jedem Recht machen

Es war Mittagszeit, und die glühende Sonne brannte auf den staubigen Asphalt. Ein Vater saß auf einem Esel. Sein kleiner Sohn hielt die Zügel des Tieres in den Händen, während er neben dem Esel herging. Da kam ihnen ein Mann entgegen, der entsetzt bemerkte: “Wie egoistisch! Wie kann ein Vater nur so kaltherzig sein und seinen kleinen Sohn neben dem Tier herlaufen lassen. Seine Beine sind doch viel zu kurz, um mit den großen Schritten des Esels mithalten zu können. Wie müde dieser Kleine schon aussieht!” (mehr …)

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Wie man in den Wald hinein ruft

 

In einem Dorf war es Brauch, dass der hiesige Zen-Meister jeden neuen Gast persönlich begrüßte. Da kam ein fremder des Weges und erkundigte sich beim Meister: “Bitte, sage mir, wie sind die Menschen hier in deinem Dorf?” Der alte Meister lächelte und erwiderte: “Sage du mir, wie waren die Menschen, denen du im letzten Dorf begegnet bist?”

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