Karma ist ein zentraler Begriff im Buddhismus.

Er bedeutet so viel wie die Folge von einer Tat oder einer Handlung. Es wird gesagt, dass jeder für sein eigenes Leben verantwortlich ist. Ein Buddhist geht davon aus, dass alle Menschen ständig aus dem Streben nach Glück heraus handeln.

Leid bringende Handlungen wie Töten, sexueller Missbrauch ist keine Bosheit sondern der Täter war sich der Ursache und Wirkung nicht bewusst. Wer Leid erlebt, hat in der Vergangenheit bzw. im Leben davor etwas falsch gemacht, welches jetzt nicht mehr rückgängig zu machen ist.

Ein Buddhist sollte zudem immer helfen, wenn dies möglich ist. Man kann gutes und schlechtes Karma anhäufen. Je nachdem wie viel Karma man auf seinem „Karmakonto“ hat, wird man im nächsten Leben wiedergeboren. Zum Beispiel entscheidet es, ob man reich oder arm ist, schön oder hässlich oder auch gebildet oder ungebildet.

Es gibt viele Möglichkeiten um gutes Karma zu erwerben. Zum Beispiel sollte man Buddha verehren, die Buddhastatue mit Wasser übergießen (pro Lebensjahr einen Becher), Opfergaben machen, wie die Lotus-Blüte, welche ein Symbol für den Buddhismus ist, da sie für Schönheit und Dauerhaftigkeit steht und man sich sagt, dass überall wo Buddha hintrat ein Lotus wuchs.

Zitat:
„Wer andre Wesen quält, die auch nach Wohlsein streben,
so wie er selbst, der hat kein Glück im nächsten Leben.
Wer andre Wesen schont, die auch nach Wohlsein streben,
so wie er selbst, der findet Glück im nächsten Leben.“